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Französische Bulldogge: Der loyale Hund

Französische Bulldogge: Der loyale Hund

Die Französische Bulldogge oder gehört laut dem Amerikanischen Kennel Club zu den fünf beliebtesten Hunden in den USA. Aber, sie sind auch sehr beliebt in Deutschland und ganz Europa. Und dafür gibt es einen guten Grund! Nein, nicht ihre „Fledermausohren“, die auch ihr Markenzeichen sind!

Der Grund, warum sie so beliebt sind ist, dass sie eine tolle Persönlichkeit haben und sehr anpassungsfähig sind. Sie können einfach mit jedem leben! Singles, Paare, Familien mit Kindern, andere Haustiere! Nichts ist ein Problem für diese Rasse.

Die Französische Bulldogge stammt aus England und wurde als Spielzeugversion der Bulldogge entwickelt. Die Rasse war bei Klöppelarbeitern in der Stadt Nottingham sehr beliebt und als viele Arbeiter nach Frankreich auswanderten, brachten sie natürlich ihre kleine Bulldogge mit.

Aber, der Charme der Französischen Bulldogge wurde bald auch von Amerikanern entdeckt. Die Vereinigten Staaten sahen ihre erste Französische Bulldogge auf der Westminster Kennel Club Show im Jahr 1896. Die Rasse erhielt schnell den Spitznamen „Frenchie“, und dieser liebevoller Name wird auch heute verwendet.

Geschichte der Französischen Bulldogge

Die Geschichte der Französischen Bulldogge ist sehr interessant und reicht weit zurück. Wir werden Wikipedia zitieren, um die Geschichte dieses erstaunlichen Hundes ausführlicher zu erklären.

Zu den Vorfahren der Hunderasse gehört vermutlich die Englische Bulldogge. Laut Wikipedia wird die Französische Bulldogge von der Englischen Bulldogge alten Typs hergeleitet, die unter anderem zum Bullbaiting und in Hundekämpfen verwendet wurde.

Nachdem Hundekämpfe verboten wurden, änderte sich auch das Zuchtziel. Statt rauflustiger Hunde waren nun kleinere, friedlichere Hunde gefragt. Bei der Zucht entstand so der Toy-Bulldog, der auch im Ausland Anhänger fand, besonders in Belgien und Frankreich. In Frankreich nutzten Jäger diesen Typ auch als Jagdhund, indem sie ihn mit Terriern kreuzten. Diese wurden auch als Meutehunde geführt, wogen etwa 20 Pfund und waren meist gestromt.

Später, als kurz vor der Jahrhundertwende in der Normandie große Spitzenfabriken entstanden, wanderten englische Spitzenklöppler, vor allem aus Nottingham, nach Frankreich aus und ließen sich in der Gegend von Calais nieder. Sie brachten die kleinen Bulldoggen mit, die um die zehn Kilogramm wogen, und setzten deren ungeregelte Zucht in der neuen Heimat fort – teils aus Liebhaberei, teils zur Aufstockung ihres Einkommens.

Etwa um 1900 kam die Hunderasse nach England zurück, stieß aber dort wegen ihrer aufrechten Ohren auf den Spott der Bevölkerung. Diese Hunde wurden mangels eines separaten Standards auf Ausstellungen wie die Englische Bulldogge gerichtet.

Lange Zeit war die Rasse eine Rasse der Unterschicht. Das änderte sich erst, als der englische König Eduard VII. einen weißen Hund mit „Fledermausohren“, Knickrute und etwas krummen Vorderläufen kaufte.

Laut Wikipedia, ein erster Standard entstand 1898. Er wurde 1931/32 und 1948 geändert. 1954 erfolgte die Anerkennung der Rasse durch die Fédération Cynologique Internationale (FCI). 1986 nahmen Raymond Triquet und H. F. Reant sowie 1994 Violette Guillon weitere Überarbeitungen des Standards vor. 

Aussehen – Kleiner Körper mit großen Ohren

Die Französische Bulldogge hat einen muskulösen und stämmigen Körperbau. Einfach gesagt das ist ein muskulöser Hund der kurz und kompakt ist. Die Französischen Bulldoggen haben eine kurze Rute, aber eine ihrer bekanntesten Charakteristiken sind ihre großen aufrechtstehenden Ohren. 

Sie zeichnet auch ein kurzer Fang und ein breiter, eckiger Kopf aus. Der Fang ist kurz und gut zurückgelegt mit einem sehr kurzen Nasenrücken. Weil sie viele Falten im Gesicht haben sollte man besonders das Gesicht und vor allem auch die Augen regelmäßig kontrollieren und säubern damit es nicht zu Infizierungen kommt.

Sie gehören zu den kleinen Hunderassen, sie sind etwa 11 bis 12 Zoll (ca. 30 cm) hoch. Rüden wiegen zwischen 20 Pfund (ca. 9 kg) bis 28 Pfund (ca. 13 kg), und Hündinnen wiegen zwischen 16 Pfund (ca. 7 kg) und 24 Pfund (ca. 11 kg).

Wenn wir über das Aussehen der Französischen Bulldoggen müssen wir auch über den Grund warum diese Hunde so beliebt sind.

Französische Bulldogge

Es ist bekannt, dass Französische Bulldoggen ebenso wie Möpse oder Boston Terrier absichtlich nach dem sogenannten Kindchen-Schema gezüchtet werden. Dass heißt, der Zuchtstandard sind runde Köpfe mit vorgewölbter Stirn, kurze Nasen, große Ohren und große, runde, weit auseinander stehende Augen. Aber, es gibt ein Problem damit. Diese Optik ist nur durch einen krankhaft verformten Schädel möglich, was viele Gesundheitsprobleme mit sich bringt.

Aber was hat das mit der Popularität dieser Hunderasse zu tun? Nun, viele Menschen finden Französische Bulldoggen, Möpse und Boston Terrier genau deswegen, wegen ihrem Aussehen so niedlich.

Französische Bulldogge – Fell Farben

Das Fell der Französischen Bulldogge ist kurz, glatt, sehr glänzend und fein. Diese Hunderasse ist bekannt, dass ihre Haut, vor allem am Kopf und an den Schultern, locker und faltig ist und hat eine weiche Textur. Das kurze fell ist einfach zu pflegen, aber dazu mehr in den folgenden Abschnitten.

Französische Bulldoggen gibt es in den verschiedensten Farben, darunter Fawn, Creme, verschiedene Schattierungen, helle und dunkele Flecken und Streifen heller und dunkler (black brindle) Abzeichen gemustert ist – wie schwarz geströmt und der auffällige Tiger Brindle und Brindle und weiß.

Kurz gesagt, diese Hunde können jede Farbe haben, außer einfarbig schwarz, Leberfarben (ein festes Rotbraun mit brauner Pigmentierung auf Lippen und Nase), Maus (ein helles Stahlgrau) und Schwarz mit Weiß oder Braun.

Diese Hunderasse ist ziemlich pflegeleicht und muss nur gelegentlich gebürstet werden. Sie sind durchschnittliche Ausscheider. 

Wenn Sie Ihren Frenchie pflegen, nehmen Sie sich die Zeit, um nach Schorf, Hautläsionen, kahlen Stellen, rauer, schuppiger Haut oder Anzeichen von Infektionen zu suchen. Sie sollten auch Ohren, Augen und Zähne auf Ausfluss oder schlechte Gerüche überprüfen. Beides sind Anzeichen dafür, dass Ihr Frenchie möglicherweise den Tierarzt besuchen muss.

Wesenszüge und Charaktereigenschaften der Französischen Bulldogge

Die Französische Bulldogge ist loyal. Sie lieben es, viel Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Aber, wir müssen ganz ehrlich sein. Falls Sie und Ihre Familie sehr beschäftigt und Ihren Frenchie jeden Tag längere Zeit alleine lassen müssen, ist diese Hunderasse vielleicht nichts für Sie. Also, die Französische Bulldogge braucht einen Besitzer, der viel Zeit zu Hause verbringt. Zum Beispiel jemanden der von zu Hause arbeitet.

Diese Intelligenten Hunde, oder wie ihre Besitzer gerne nennen „kleinen racker“ neigen ein bisschen bösartig und stur zu sein, deshalb brauchen sie einen Besitzer, der konsequent, aber immer geduldig mit ihnen ist. Sie sind sehr schlau und lernen schnell! Solange Sie es wie ein Spiel aussehen lassen und es Spaß macht, wird der Frenchie kein Problem mit training haben!

Die Französische Bulldogge ist eine kleine Hunderasse und braucht nicht viel Bewegung am Tag. Aber trotzdem sind tägliche Spaziergänge ratsam, um ihr Gewicht unter Kontrolle zu halten.

Obwohl Frenchies Spielchen lieben, sind sie nicht so energiegeladen, dass sie einen großen Garten oder ein großes Haus brauchen um sich wohl zu fühlen. Sie brauchen nicht mal lange Bewegungsphasen benötigen. Deswegen sind sie super geeignet für alle, die in einer Wohnung leben.

Aber, Sie müssen auch wissen, dass diese Rasse anfällig für Hitzeerschöpfung ist und sollte nicht bei hohen Temperaturen trainiert werden. Bitte beschränken Sie Spaziergänge und aktives Spielen in Sommer.

Französische Bulldogge – Gesundheit

Im durchschnitt wird die Französischen Bulldogge zwischen 11 und 14 Jahre alt, aber die Lebenserwartung der Tiere kann von vielen Faktoren beeinflusst werden, wie zum Beispiel gesundheit.

Die französische Bulldogge leidet unter mehreren Krankheiten. Aber, das bedeutet nicht, dass jeder Frenchie krank werden wird. Aber als Hundebesitzer sollten sie trotzdem über die häufigsten Krankheiten dieser Rasse wissen.

  • Allergien – Allergien sind bei Hunden sehr verbreitet. Es gibt eigentlich drei Arten von Allergien, auf die Sie achten sollten:

    Nahrungsmittelallergien – Werden durch einen Eliminations prozess bestimmter Nahrungsmittel erkannt.

    Kontaktallergien – verursacht durch eine Reaktion auf eine topische Substanz wie Bettzeug, Flohpulver, Hundeshampoo und andere Chemikalien und werden durch Beseitigung der Ursache der Allergie behandelt.

    Inhalationsallergien – verursacht durch Allergene in der Luft wie Pollen, Staub und Schimmel.

Französische Bulldogge

  • Patellaluxation: Dies wird auch als „Kniegelenksrutsche“ bezeichnet und ist ein sehr häufiges Problem bei kleinen Hunden. Es tritt auf, wenn die Patella nicht richtig ausgerichtet ist und an- und abrutscht. Dies führt zu Lahmheit oder einem abnormalen Gang.

Darüber hinaus neigt die Bulldogge Frances auch zu folgenden Krankheiten:

  • Hüftdysplasie
  • Brachycephalic Syndrome
  • Hemivertebrae
  • Bandscheibenerkrankung (IVDD)
  • Von Willebrand-Krankheit
  • Gaumenspalte
  • Weicher Gaumen

Außerdem ist für die gesundheit des Hundes auch wichtig ihm Futter zu geben, dass alle wichtigen Nährstoffe enthält.

Französische Bulldogge Welpen

Die Erziehung des Welpen von der Französischen Bulldoggen ist sehr wichtig, vor allen dingen eine liebevolle Erziehung. Also, das ist to wie bei anderen Hunderassen auch.

Was auch wichtig ist, Ihren Welpen von einem seriösen Züchter zu kaufen. Aber, was macht einen guten Züchter aus? Woher wissen Sie, dass Sie einen guten, zuverlässigen und den richtigen Züchter gefunden haben? 

Nun, es gibt bestimmte Dinge, die Sie definitiv von einem guten Züchter erwarten können, wie zum Beispiel:

  • Ein guter Züchter wird Ihnen immer erlauben, die Welpen und die Umgebung, in der sie aufwachsen, zu besuchen und zu sehen.
  • Er oder sie sollte auf jeden Fall viel über die Rasse wissen, die sie aufziehen, und sollte in der Lage sein, Ihre Fragen zur potenziellen Größe, zum Temperament, zu den Bewegungsanforderungen des Hundes, zu erblichen Gesundheitsproblemen usw. zu beantworten.
  • Praktiziert eine verantwortungsbewusste Paarung unter Berücksichtigung genetischer Prädispositionen, um potenzielle erbliche Probleme zu reduzieren.
  • Bietet an, zur Verfügung zu stehen, um alle Fragen zu beantworten, die Sie haben könnten, nachdem Sie den Welpen mit nach Hause genommen haben.
  • Bietet einen schriftlichen Vertrag mit einer Gesundheitsgarantie, die Zeit für eine Vorkaufsuntersuchung durch einen Tierarzt Ihrer Wahl einräumt.
  • Stellt die Dokumentation von Ahnentafeln und Registrierungspapieren bereit, die auf Ihren Namen ausgestellt sind.

Wir wissen, dass Welpen bei einem guten Züchter mehr Geld kosten, aber dennoch lohnt es sich mehr zu bezahlen weil Sie damit einen gesunden und gepflegten Welpen bekommen.

Pflege der Französischen Bulldogge

Französische Bulldoggen sind ziemlich pflegeleicht und müssen nur gelegentlich gebürstet werden, um ihr Fell gesund zu halten. Sie sind durchschnittliche Ausscheider. Beginnen Sie schon in jungen Jahren mit der Pflege Ihres Frenchie und bringen Sie Ihrem Welpen bei, auf einem Tisch oder Boden zu stehen, um diese Erfahrung für Sie beide einfacher zu machen. 

Wenn Sie Ihren Frenchie in jeder Lebensphase pflegen, nehmen Sie sich die Zeit, nach Schorf, Hautläsionen, kahlen Stellen, rauer, schuppiger Haut oder Anzeichen von Infektionen zu suchen. Sie sollten auch Ohren, Augen und Zähne auf Ausfluss oder schlechte Gerüche untersuchen. Beides sind Anzeichen dafür, dass Ihr Frenchie möglicherweise den Tierarzt aufsuchen muss.

Reinigen Sie die Ohren regelmäßig mit einem feuchten, warmen Tuch und fahren Sie mit einem Wattestäbchen um den Kanalrand. Stecken Sie das Wattestäbchen niemals in den eigentlichen Gehörgang. Wenn die Ohrenränder trocken sind, Mineral- oder Babyöl sparsam auftragen. Das Öl kann auch bei trockener Nase verwendet werden.

Französische Bulldoggen tragen ihre Nägel nicht von Natur aus ab und müssen ihre Nägel regelmäßig schneiden. Dies verhindert ein Spalten und Reißen, was für den Hund schmerzhaft sein kann.

Französische Bulldogge

Haltung

Es ist egal ob Sie ein großes Haus mit Garten oder eine kleine Stadtwohnung haben denn der anspruchslose Bully fühlt sich überall wohl. Es ist nur wichtig, dass Sie mit Ihrem Hund auf regelmäßige Spaziergänge gehen.

Außerdem, ist diese Hunderasse für Anfänger ebenfalls geeignet sein da er sich in der Regel gut auf seinen Menschen einstellen kann und Fehler eher selten ausnutzt. Aber wenn Sie zum ersten mal einen Hund besitzen ist es keine schlechte Idee Hilfe von einem Profesionellen Hundetrainer aufzusuchen. Er kann Ihnen gute Tips zur Erziehung und training geben.

Fazit – Französische Bulldogge

Kurz gesagt, die Französische Bulldogge ist ein großartiger Hund. Sicher, sie sehen vielleicht ein bisschen komisch aus, aber Schönheit liegt im Auge des Betrachters, oder? Neben seinem besonderen Aussehen ist der Frenchie ein Hund mit vielen Qualitäten.

Wenn Sie ein treues Haustier suchen, ist der Frenchie der perfekte Hund für Sie! Sie hassen es, alleine zu sein und leben von der Aufmerksamkeit und Liebe ihres Besitzers.

Frenchies sind tolle Haustiere. Sie sind liebevolle Gefährten, die vom menschlichen Kontakt leben, damit Sie sich nie einsam fühlen!

Aber, Sie sollten auch wissen, dass sie krank werden können. Deshalb ist es wichtig Ihren Hund regelmäßig sie zum Tierarzt zu bringen. So werden Sie sicher sein können fad Ihr Haustier gesund ist und gesund bleibt.

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